Tagesstruktur


Mit einem Kind ist nichts mehr so wie es einmal war. Das habt ihr bestimmt schon festgestellt. Nicht alleine aus diesem Grund gehört der Tagesablauf organisiert. Das macht das Planen leichter und gibt dem Kind feste Rituale. Gewohnheiten geben dir und deinem Kind Sicherheit.

 

Bei einer pospartalen Depression kann es vorkommen, dass du zu nichts mehr Lust hast. Die Freude ist einfach weg. Nichts macht mehr Spaß! Alles wirkt so unerreichbar und trostlos. Alltägliche Dinge wie Körperpflege, Haushalt und Nahrungsaufnahme werden zu einer großen Herausforderung. Deine und vielleicht auch die Grundbedürfnisse deines Kindes werden dadurch vernachlässigt. Du möchtest am liebsten den ganzen Tag im Bett verbringen und nichts hören.

Auch das Gegenteil kann der Fall sein. Du übertreibst mit der Hygiene, möchtest alles penibel sauber haben, kannst vor innerer Unruhe nicht mehr schlafen, hetzt von einem Termin zum nächsten und hast kaum eine Pause zur Entspannung. Beides sind Anzeichen einer psychischen Erkrankung (Depression).

 

Damit du von den beiden Extremen mehr in die "Norm", also in die gesunde Mitte rutschst und schnell wieder gesund wirst, hilft dir eine feste Tagesstruktur (zum Beispiel in Form eines Wochenplans). 

 

Ich spreche aus Erfahrung! Beide Extreme habe ich schon durchlebt. Teilweise bin ich in diese Extreme schon während der Schwangerschaft gerutscht.

 

 

 

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